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Wie definiere ich meine Zielgruppe?

Wenn Sie wissen, worin Sie Experte sind, wissen Sie in der Regel auch, wer Ihre Zielgruppe ist. Die Zielgruppe sind die Personen, die sich für Ihr Angebot am meisten interessieren dürften. Warum interessiert sich eine bestimmte Gruppe von Menschen für ein Angebot? Sie suchen nach einer Lösung für ihr Problem.

 

 

 

Es gibt Menschen, die sind sehr schlank. Doch sie haben trotzdem immer wieder einen dicken Bauch. Sie versuchen abzunehmen, stellen ihre Ernährung um, doch nichts bringt sie so richtig weiter. Was sie brauchen, ist vielleicht eine Darmsanierung. Darüber haben sie möglicherweise schon mal irgendwo was gelesen, doch vorher sollen sie wissen, wer in ihrem Umkreis genau das anbietet? Wenn Sie also auf diesem Gebiet sehr gut sind, dann können Sie speziell Menschen mit Darmproblemen ansprechen. Dann sind diese Menschen Ihre Zielgruppe.

Welchen Patienten können Sie besonders schnell und nachhaltig helfen?

Wenn Sie Ihr Spezialgebiet kennen, wissen Sie auch, wer dieses Know how dringend braucht. Angenommen, Sie kennen sich besonders gut mit Darmproblemen aus und sind Experte in Darmsanierung. Dann sind Patienten, die Sie dringend brauchen zum Beispiele Menschen wie diese:

 

  • Es gibt Personen, die sind sehr schlank. Doch nicht am Bauch. Immer wieder haben sie Probleme. Schon seit Jahren. Sie haben schon alles versucht: die Ernährung umgestellt, weniger gegessen, zu anderen Zeiten gegessen, Intervall-Fasten praktiziert, die letzte Mahlzeit am Abend ausgelassen, Probiotika eingenommen, die Leber entgiftet. Trotzdem halten sich die Probleme hartnäckig.

 

Was sollen sie noch machen? Sie brauchen einen Darmexperten. Einen wie Sie.

 

Damit sie jedoch wissen, dass Sie viel davon verstehen, sollten Sie Ihr Spezialgebiet betonen - an allen Touch Points. Und Sie sollten diese Patienten abholen - und aus ihrer Warte über das Problem sprechen: "Immer wieder einen dicken Bauch, obwohl Sie gar nicht viel gegessen haben? Vielleicht ist Ihre Darmflora nicht intakt ..."

Die Buyer Persona oder Customer Persona

Im Marketing wurde früher von "der Zielgruppe" gesprochen. Mittlerweile geht man davon aus, dass dies zu weit gefasst ist. Es werden "Buyer Persona" definiert: Eine fiktive Person, die sich genau für das spezielle Angebot interessiert. Merkmale wie Bildungsstand, Einkommen, Familiensituation, ökologisch orientiert sowie Geschlecht und ungefähres Alter werden definiert. Wenn es mehrere Fachgebiete innerhalb eines Unternehmens gibt, werden verschiedene Personas definiert.

 

Der Vorteil ist:

Je genauer das Bild ist, was die Marketing Profis vor ihrem inneren Auge sehen, desto zielgerichteter können sie das Marketing für diese Persona entwickeln:

 

  • Die Texte sind genau auf diese stellvertretende Person ausgerichtet, die Fotomotive, die Farben, die Art und Weise, wie die Themen aufbereitet werden.

Der Marketing Mix entspricht dieser Person:

  • Ein Sportler zwischen 20 und 30 ist auf anderen Social Media Kanälen unterwegs als ein Manager 50+.
  • Die Hausfrau, die gerne kocht und backt, informiert sich vorrangig auf Pinterest oder über YouTube.
  • Junge Menschen googlen anstatt eine Fachzeitschrift oder ein Buch zu lesen.
  • Flyer irgendwo auszulegen, bringt kaum noch etwas bei Menschen, die sehr Internet-affin sind. Für sie muss man über die Google Suche leicht zu finden sein.

Wenn die Wettbewerbsanalyse ergeben hat, dass über die Google Suche zahlreiche andere Anbieter aufpoppen, kann es zielführend sein, zusätzlich auf der zweitgrößten Suchmaschine präsent zu sein: YouTube.

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