· 

Warum Du als Heilpraktiker*in Vorträge halten solltest

Dagmar Heib beim Videotag - einem Marketing Event in der Inselhalle Lindau für Heilpraktiker und ihre Werbung

Als ich im Frühjahr 2021 auf die Idee kam, ein Marketing Event zu initieren, bei dem meine Zoom-Teilnehmer vor Publikum einen 15-minütigen Impulsvortrag über ihr Fachgebiet halten, hatte ich Marketing Aspekte im Sinn. Tatsächlich ging es für den bzw. die Einzelne um wesentlich mehr.

 

 

Für eine/n Heilpraktiker*in hat Marketing andere Formen angenommen: Neben erforderlichen Aktivitäten auf Social Media ist besonders Video Marketing wichtig. Warum ist das so?

Video Marketing

Wir leben in einer rasanten Welt: Wo wir im Alltag hinschauen, blinkt und blitzt es uns in die Augen, weil irgendeine Werbung um unsere Aufmerksamkeit buhlt. Sogar an der Ampel in der Großstadt will uns großformatige Digitalwerbung irgendeinen Vorteil im Vorbeigehen einhämmern.

 

Wir sind alle reizüberflutet und innerlich unruhig. So sehr, dass wir Artikel in Zeitungen oder Zeitschriften ein zweites oder drittes Mal lesen müssen, um den Inhalt wirklich zu erfassen.

 

Wenn wir eine Lösung für ein Problem suchen, dann googeln wir oder suchen auf YouTube nach jemandem, der uns die Lösung erklärt – am besten in zwei Minuten.

 

Wir haben keine Zeit mehr. Uns fehlt die Muße. Fangen wir ein Buch anzulesen, driften die Gedanken bald davon, weil sich Sorgen, Nöte, Unerledigtes oder Emotionen dazwischenschieben, die noch verarbeitet sein wollen. Es muss erst Platz im Gehirn und der Seele gemacht werden, bevor wir Neues aufnehmen können. Hochsensible können davon ein Lied singen.

 

 

Sprich: Wenn wir als Selbständige unsere Botschaft an die Frau oder den Mann bringen wollen – und zwar möglichst schnell – sollten wir auf Videos setzen. Mit einem Video auf YouTube können wir innerhalb weniger Sekunden einen Eindruck darüber vermitteln, ob es sich lohnt, uns zu konsultieren.

Was sollten wir in einem Video vermitteln?

Doch warum ist das so wichtig? Und woran macht der/die Betrachter*in des Videos es fest, ob er/sie uns konsultiert?

 

Punkt 1

Sympathie. Wir können noch so viel Expertenwissen besitzen. Wenn wir unserer Zielgruppe unsympathisch sind, werden sie uns nicht anrufen. Noch nicht mal unsere Webseite besuchen.

 

Punkt 2

Vertrauen. In dieser flüchtigen Welt suchen Menschen vor allem Berater, denen sie wirklich vertrauen können. Also keine Dampfplauderer, die Oberflächliches von sich geben sondern authentische Menschen mit einem Anliegen und dem Herzen am rechten Fleck.

 

 

Punkt 3

Expertise. Seien wir ehrlich: Typen, die nur in einem Berufszweig unterwegs sind, um die schnelle Mark zu verdienen, öden uns an. Daher ist eines der vorrangigsten Dinge, über die wir uns Gewissheit verschaffen möchten, ob die Person, die sich als Berater*in anbietet, auch wirklich kompetent ist.

Wann Fotos nicht ausreichend sind

Zugegeben: Vernünftige Fotos von einem selbst sind ebenfalls elementar im Marketing. Und zwar nicht nur diese schönen Porträtaufnahmen, für die manche so gestylt zum Fotografen gehen, dass sie im wahren Leben nicht mehr wiederzuerkennen sind. Die Fotos sind dann interessant für potentielle Patienten/Klienten/Kunden, wenn sie einem im täglichen Tun zeigen: Beim Behandeln in der Praxis, in der Diskussion mit anderen, beim Vortrag halten. Ja, sogar Impressionen aus dem privaten Bereich, wie wir in der Küche stehen und kochen oder unsere Lieblingssportart bzw. Hobby ausüben, sind spannend für die Menschen, die sich überlegen, ob sie uns konsultieren sollten.

 

 

Dennoch sind Fotos zu statisch: Sie sind eine Momentaufnahme, verbergen die Art, wie jemand spricht und sich bewegt.

 

Vielleicht hat ein/e Heilpraktiker*in einen überaus charmanten Akzent, der sofort etwas in der Seele des potentiellen Patienten zu Klingen bringt?

 

Möglicherweise erinnert die Art und Weise, wie jemand vor Publikum spricht, an einen liebgewordenen Bekannten und ebnet so den Weg für eine Kontaktaufnahme?

 

Wenn es um ein tiefes Thema geht, das sehr viel Seriösität erfordert, ist es für neue Kunden wichtig, wie jemand über dieses Fachgebiet spricht: fundiert und prägnant oder fahrig-lapidar?

 

Was ich damit sagen will, ist: Mit einem Video von Dir bist Du schneller im Herzen Deines Traum-Patienten, als Du es mit einem Foto oder Text je erreichen könntest. Stimmige Fotos und sachkundige Texte über Dein Fachgebiet sind nötig – keine Frage (siehe 19 Marketing Tipps für Heilpraktiker). Doch, wenn Du zügig neue Patienten, Klienten oder Kunden brauchst, lege ich Dir Video Marketing ans Herz.

Mein Ansatz für das Marketing Event

Das Marketing Event in der Inselhalle Lindau am Bodensee sollte dazu dienen, dass meine Marketing Zoom-Teilnehmer im zweiten Coronajahr ein Video darüber haben, wie sie vor Publikum einen Vortrag halten. Doch es passierte viel mehr.

 

Es überrascht vielleicht nicht, dass vielen Marketing Zoom-Teilnehmer die Vorstellung unangenehm war, einen Vortrag zu halten. Und dann auch noch dabei gefilmt zu werden. Dennoch kamen sofort Anmeldungen: Doch vor allem von Männern!

 

Das hätte ich nicht gedacht. An meinen Marketing Zooms nehmen viele Heilpraktiker und Coaches teil. Ich habe noch keinen erlebt, bei dem/der ich dachte: „Mmh, da lässt die Expertise aber zu wünschen übrig.“ Im Gegenteil: Ich habe nur Teilnehmer gehabt, bei denen ich immer wieder beeindruckt war, welches Fachwissen sie sich angeeignet haben und wie sie es gewinnbringend für Patienten und Klienten zum Einsatz bringen. Dennoch ist bei Vielen immer noch dieses Gefühl da: „Ich kann mich noch nicht zeigen. Ich bin noch nicht gut genug.“ Das ist schade, denn damit überlassen sie das Feld den Dampfplauderern, die eine Dienstleistung teurer anbieten, als sie sein müsste.

 

Als ich die Veranstaltung kurz darauf wiederholte, war das Verhältnis zwischen Männern und Frauen etwas ausgewogener. Doch die Männer waren immer noch in der Überzahl. Bei den Frauen waren es besonders die erdigen Frauen mit Yang-Energie, die sich nach vorne trauten. Oder jene mit sehr viel Lebenserfahrung, die sich sagten: „Ich habe nicht wirklich etwas zu verlieren. Ich möchte das jetzt mal für mich ausprobieren.“ Und genau das war der Aspekt, von dem alle profitierten.

 

Wir waren – allein schon coronabedingt – ein kleinerer Kreis. Wir waren unter uns: Nur Marketing Zoom-Teilnehmer. So war ein geschützter Rahmen gegeben.

 

Natürlich waren die meisten aufgeregt – und hinterher froh, dass sie „es“ hinter sich hatten. Doch ich – und die Zuhörer – waren wirklich geflasht von dem Fachwissen, dass dort in 15 Minuten geteilt wurde. Jede/r Referent*in hatte sich im Vorfeld genau überlegt, was die potentiellen Patienten aktuell bewegt, welche Impulse sie für den Körper und die Seele gerade benötigen. Dazu hatten die meisten eine Power Point Präsentation vorbereitet mit anschaulichen Bildern, die ihre Botschaft visuell unterstrichen oder die das eine oder andere Fremdwort zum Mitlesen und Merken erwähnte.

 

Die Expertise war also auf alle Fälle da. Und selbst wenn jemand aufgeregt und der Anfang vielleicht sogar holprig war: Die Referenten waren nach kurzer Zeit mitten in ihrem Thema, sprachen oft frei und aus Überzeugung. Man merkte, dass sie sich intensiv mit ihrem Fachgebiet beschäftigt und nach Quellen und Belegen für ihre Aussagen recherchiert hatten. Das sind die Informationen, die ein potentieller Patient oder Klient braucht, um sich zu entscheiden, ob er bei einem Therapeuten oder Coach einen Beratungstermin vereinbart!

 

Videos mit minimalem technischen Aufwand

Umso besser, dass wir alles auf Video aufgenommen haben. Bei der technischen Umsetzung hatte ich natürlich auch ein Ziel: Ich wollte den Marketing Zoom-Teilnehmern zeigen, dass sie ihre Videos auch selbst zu Hause, im Homeoffice oder in der Praxis erstellen können. Dank der technisch hoch entwickelten Handykameras ist es heutzutage mit vergleichsweise wenig Budget möglich, ein Video zu produzieren. Die Bildqualität der Handyaufnahmen ist so hoch, dass YouTube die Videos beim Hochladen erst einmal herunterrechnen muss (das geschieht automatisch).

 

Insofern war der technische Aufbau bei den Marketing Events vergleichsweise simpel: ein Ringlicht und mein neuestes Handy. Das war das Aufnahme-Equipment. Was wir allerdings brauchten, war ein moderner Seminarraum mit einer guten Akustik, einer integrierten Tonanlage und einer professionellen, modernen Raumausstattung samt Beamer und Leinwand. Insofern bin ich ein Fan der Inselhalle in Lindau.

 

 

Um die Hemmschwelle sich anzumelden, niedrig zu halten, bietete ich die Teilnahme vergleichsweise günstig an. Denn falls jemand so gar nicht mit seinem Ergebnis zufrieden gewesen wäre, sollte er/sie nicht zu viel Geld in den Sand gesetzt haben.

Ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis

Doch das geschah gar nicht. Die meisten waren über sich selbst erstaunt und über das Feedback, was sie von den Teilnehmern bekamen. Sie erkannten erst durch diesen Tag, dass alles gar nicht so schlimm ist. Selbst wenn sie sich mal versprachen oder thematisch gesprungen sind. In Fragerunden am Schluss konnten sie immer noch etwas erklären oder das Thema an dem einen oder anderen Punkt vertiefen. Je nachdem, was die Zuhörer am meisten interessierte.

 

 

Und sie waren froh über sich selbst: Dass sie sich getraut haben, dass sie sich die Mühe gemacht haben, sich vorzubereiten. Dass sie das Wagnis und die Anreise auf sich genommen haben. Viele leben 200 km entfernt und kamen extra für diesen Videotag ins schöne Lindau.

Halte Vorträge, damit Du Andere inspirieren kannst

Schön zu sehen war auch der kollegiale Austausch: Denn fast alle waren Heilpraktiker. Selbst wenn ihr Beruf Coach war, verstanden sie viel von dem ganzheitlichen Ansatz eines Heilpraktikers und konnten jedem Vortrag etwas Positives abgewinnen. Erkenntnisse, die auch ihr eigenes Leben bereicherte.

 

 

Genau darum geht es in Vorträgen. Wir können mit Vorträgen – ob sie nun kurz oder lang sind – andere Menschen inspirieren, ihnen einen Tipp geben, dafür sorgen, dass sie sich auf ihrem Lebensweg leichter tun.

Marketing Trend – Tipps geben

Unserer Zielgruppe – also dem potentiellen Patienten oder Klienten – einen GratisTipp für seinen Lebensweg zu geben, ist ohnehin ein starker Trend im Marketing. Die Zeiten, in denen wir mit unserem Wissen hinterm Berg gehalten haben, weil wir nicht alles gratis preis geben wollten, sind vorbei. Das läuft nicht mehr im Marketing. Der Trend heißt jetzt: Vertraue darauf, dass das Gute zu Dir zurückkommt, wenn Du Dich traust, Dein Wissen auch gratis zu teilen.

 

Natürlich sollen wir nicht alles, was wir wissen, kostenlos zum Besten geben. Doch wenn uns jemand als Experte wahrnehmen soll, werden wir nicht umhinkommen, aus dem Nähkästchen zu plauern. Also irgendwas müssen wir an Tipps und Tricks schon kostenlos zur Verfügung stellen, wenn wir neue Patienten/Klienten oder Kunden gewinnen möchten.

 

 

Das schafft auch Beziehung: Wer uns einen Gratis-Tipp schenkt, zu dem empfinden wir eine innigere Beziehung als wenn jemand sich immer nur als allwissend produziert, doch nie erkennbar wird, was er/sie wirklich auf dem Kasten hat.

Videos für den Beziehungsaufbau

Und gerade das ist es, worum es im Marketing geht: Wege finden, möglichst schnell zur potentiellen Zielgruppe – zu den Kunden von morgen – eine persönliche Beziehung aufbauen. Dafür sind Videos ideal. Deshalb ist Video Marketing aktuell voll im Trend.

 

 

Wer sich raustraut, gewinnt: Selbst wenn man mit den ersten Videos von sich selbst gar nicht so recht zufrieden ist, hat man sich auf den richtigen Weg begeben. Ich habe schon einige Videos auf YouTube hochgeladen und sie dann später von „öffentlich“ auf „privat“ gestellt, weil ich sie nicht mehr preisgeben wollte. Das ist doch kein Problem. Das ist wie mit einem Flyer, den man früher verteilt hat, doch jetzt überarbeiten will. Auch beim Videoproduzieren gilt: Übung macht den/die Meister*in.

Fragen der Zuhörer liefern Stoff für neue Beiträge

Ein großer Nutzen von Vorträgen ist für mich die Fragen der Zuhörer: Es ist für mein Empfinden nur die halbe Miete, wenn wir uns in unserem Büro oder Praxis überlegen, was die Menschen da draußen eigentlich mal erfahren müssten. Das ist ein toller Ansatz, um Blog Artikel zu schreiben, Bücher oder Vortragsthemen zu definieren.

 

 

Der zweite Schritt ist für mich allerdings auch sehr wichtig: Wahrzunehmen, ob die Zielpersonen mit dem Thema wirklich etwas anfangen können, welche verwandten Themen sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, wo es Missverständnisse oder Verständnisfragen gibt, welche Erfahrungen sie mit dem Fachgebiet gemacht haben. All dies liefern einem Heilpraktiker oder Coach weitere neue Ansätze für Blog Artikel oder neue Vorträge.

Zeiteffizientes Marketing

Die Vorarbeit für einen Vortrag kann übrigens mehrfach genutzt werden. Denn die meisten Vorträge sind so aussagekräftig, dass die Referenten daraus locker einen Blog Artikel schreiben können.

 

Wer Probleme beim Schreiben hat, lässt schreiben: Mit der Diktierfunktion von Word, die standardmäßig eingebaut ist. Was man dazu nur noch braucht, ist ein Mikrofon. Doch das hat seit Corona und Online Meetings ohnehin jeder.

 

 

Insofern ist die Arbeit, die man in Erwägung zieht, um in der Praxis selbst Vorträge auf Video zu machen, auch nicht umsonst: Denn jeder Videovortrag bildet die Inhalte eines Blog Artikels ab. Hast Du mehrere keywordrelevante Blog Artikel über Dein Fachgebiet auf Deiner Webseite, dann verbessert dies nicht nur das Ranking Deiner Webseite. Du hast auch genug Inhalt, um Dein erstes Buch zu veröffentlichen. Man glaubt es in Zeiten von Internet kaum: Ein Buch publiziert zu haben, ist für potentielle Kunden nach wie vor ein wichtiges Zeichen, ob jemand etwas fachlich auf dem Kasten hat oder nicht. Also: Trau‘ Dich.

Was bringt ein Video auf YouTube für einen Heilpraktiker?

Mit einem Video auf YouTube, dass Du als Heilpraktiker oder Coach veröffentlichst, machst Du nicht nur deutlich, dass Du etwas von Deinem Fach verstehst und in der Lage bist, einen Vortrag zu halten.

 

Das Video auf YouTube hat für Dich noch drei andere Vorteile:

 

Vorteil 1

Dein Bekanntheitsgrad steigt. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine. Dass Google die größte Suchmaschine ist und am meisten aufgesucht wird, wenn jemand eine Information möchte, weißt Du sicher. Doch alle, die auf Google nicht das Gewünschte finden, suchen auf YouTube! Das bedeutet: Wenn Du auf YouTube eine prägnante Information bereit stellst zu einem Thema, über das es noch nicht so viele Videos gibt, dann machst Du Dich damit bei Menschen bekannt, die gar nicht wussten, dass es Dich als Expert*in gibt.

 

Unter dem Beschreibungstext nennst Du natürlich Deine Webseite, womit Du dieser einen wichtigen Backlink gibst.

 

Vorteil 2

Blog Artikel auf der eigenen Webseite zur Unterstreichung der eigenen Expertise sind ein Muss, um das Google Ranking der Webseite zu verbessern. Mit einem YouTube Video kannst Du das Ganze noch beschleunigen.

 

Vorteil 3

Du hast Inhalte, die Du auf Social Media teilen kannst. Viele würden gerne auf einem Social Media Kanal wie Facebook, Instagram, Linkedin oder andere aktiv sein, doch sie wissen nicht, was sie posten sollen. Ein Video funktioniert auch auf Social Media am besten, um Reichweite zu erzielen. Reichweite erhöhen, bedeutet noch mehr Menschen zu erreichen, also den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Sprich: PR und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Es ist sehr einfach, ein YouTube-Video auf einem Social Media Kanal zu teilen. Die meisten Plattformen sind technisch sehr gut aufeinander abgestimmt.

Werbung soll emotional sein – Warum eigentlich?

Kannst Du Dich auch noch gut an so manchen Werbespot aus dem Fernsehen erinnern, den Du als Kind im Vorabendprogramm gesehen hast? Die Milka, die so leicht ist, dass sie in Milch schwimmt. Das „Maom, Maom, Maom“, das Vielen noch im Ohr klingt, als hätten sie den Spot gerade erst gesehen. Das Pril, das auch schöne Hände macht, das Waschmittel „Der weiße Riese“ oder der Ausspruch von Colgate „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.“ Das sind alles Dauerbrenner, die sich in unser Gehirn eingebrannt haben. Nicht nur weil wir sie so oft gehört haben. Sondern auch, weil sie uns irgendwie emotional berührt haben. Manchmal ist es nur ein Bild, das uns emotional berührt und deswegen haften bleibt. Manchmal ist es wie jemand etwas sagt, dass uns emotional haften bleibt. Das muss noch nicht mal ein positives Gefühl sein: Fast jedem geht die „Seitenbacher“-Werbung auf den Keks. Doch jeder weiß, dass Seitenbacher ein namhafter Hersteller von verschiedenen Müsli-Sorten ist. Und wenn wir vor dem Regal im Supermarkt stehen, wissen wir sofort: „Ah ja, Seitenbacher. Das kenne ich.“

 

Auf emotionale Art und Weise für sich Werbung und Marketing zu betreiben, heißt nicht, dass wir unangenehm auffallen, uns zum Affen machen oder uns unauthentisch benehmen sollen. Emotionalität in der Werbung und im Marketing heißt nur: Den Leser oder Zuschauer emotional berühren. Warum? Weil er sich dann besser und schneller an uns erinnern kann.

 

Diese emotionale Berührung kann durch Vieles ausgelöst werden: Durch einen Tipp, wie eine Lösung für ein Problem aussehen könnte. Durch eine anschauliche Darstellung, woher ein bestimmtes körperliches oder seelisches Problem herrührt, durch einen Tipp, wo man sich noch kundig machen kann, um ein Fachthema besser zu verstehen, durch ein reales Beispiel, wie eine Herausforderung durch Andere bewältigt wird. All dies sorgt dafür, dass Du länger im Gedächtnis bleibst, Dich als Expert*in besser positionierst und im Idealfall sofort als kompetente Person im Kopf Deiner Zielgruppe bist, wenn sie so jemanden braucht, wie Dich. Über ein Video kommt diese Emotion am schnellsten an.

 

 

Der nächste Videotag findet am Montag, den 22. November 2021 in der Inselhalle Lindau statt. Sowie es aussieht, müssen wir uns dann an die G2-Regel halten. Wenn Du über alle Veranstaltungen auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann abonniere doch einfach kostenlos und unverbindlich meinen Newsletter. Ich freue mich, wenn ich Dich mit meinen Impulsen unterstützen kann.

Impressionen vom zweiten Videotag

Fotos: Isabel de Placido

Impressionen vom ersten Videotag

Fotos: Isabel de Placido

Kommentar schreiben

Kommentare: 0