· 

Tipps für gute Texte

Dagmar Heib Gesundheitsredakteurin und Onlinemarketing Managerin liefert Tipps fürs Texten an Heilpraktiker, Therapeuten und Coaches
Dagmar Heib ist Onlinemarketing Managerin und Gesundheitsredakteurin. Sie gibt Heilpraktikern Tipps für Ihr Marketing - hier zum Thema Texten für Webseite, Blog Artikel, Newsletter und Social Media..

Texten ist eine sehr wichtige Fähigkeit im Onlinemarketing. Doch es fällt den Menschen, die eher die Redner sind, besonders schwer. An Ideen mangelt es oft nicht, doch wenn sie vor dem weißen Blatt Papier sitzen oder vor dem weißen Bildschirm, stellt sich eine Schreibblockade ein. Dann fühlen sie sich zurückgebeamt in ihre Schulzeit, in der ihnen aufgenötigt werden, dass der Text nun sehr ausgefeilt sein muss. Dadurch geraten sie unter Druck und die Kreativität ist dahin. Was kann man da machen? Erfahre hier, wie Du als Redner*in auch gute Texte zaubern kannst.

Storytelling: Erzähle aus Deiner Erfahrung

„Ich kann zwar gut reden, aber nicht schreiben“, sagen viele meiner Kund*innen, wenn ich ihnen empfehle, mehr Texte für ihre Webseite zu verfassen.

 

Texte sind Content für Deine Webseite und damit ein sehr wichtiger Ranking Faktor für Google. Grund: Wenn Du viel über Dein Fachgebiet zu sagen weißt, erkennt der Algorithmus von Google daran, dass Du offenbar ein/e Expert*in bist auf Deinem Gebiet. Bei Suchanfragen zu diesem Fachgebiet bekommt Deine Webseite also einen besseren Platz. Das Ziel im Onlinemarketing ist immer auf Seite 1 von Google zu erscheinen, wenn jemand nach so einem Expert*in sucht wie wir es sind.

 

Wie schreibt man gute Texte?

Wenn es Dir auch so geht, dass Dir das Schreiben schwer fällt, weil Du eher der/die Redner*in bist, habe ich einen Tipp für Dich: Nutze die Diktierfunktion von Word – und zwar auf eine bestimmte Weise.

 

So gehst Du technisch vor:

1.       Öffne eine neue Datei in Word, so dass das weiße Blatt auf Deinem Bildschirm ist.

2.       Schließe Dein Mikro an Deinen Computer an, wenn Du ein externes hast (es gibt Web-Cams, die ein Mikro eingebaut haben und über die USB-Buchse leicht anzuschließen sind, es gibt aber auch Profi-Mikrofone, die über eine USB-Buchse angeschlossen werden können).

3.       Vielleicht willst Du Dir handschriftlich Stichwörter aufschreiben – oder Du tippst sie direkt in Dein Dokument. Die Stichwörter können zum Beispiel die Themen sein, über die Du was erzählen möchtest.

 

So gehst Du mental vor:

1.       Stell‘ Dir vor Deinem geistigen Auge Deinen Lieblings-Patienten / -Klienten oder -Kunden vor – oder eine/n gute/n Freund*in.

2.       Stell‘ Dir vor, diese freundliche Person befragt Dich jetzt zu einem der Punkte, die Du notiert hast, weil sie sich überhaupt nicht vorstellen kann, worum es bei diesem Thema geht.

3.       Wie würdest Du dieser netten Person das Thema erklären? Schalte die Diktierfunktion von Word an und fang an zu erzählen.

 

4.       Diktiere jeden Punkt mit, wenn es möglich ist. Spreche so deutlich es geht.

Tipp:

Damit es Dir wirklich leichtfällt, bleibe im „Erzähl-Stil“ und stell‘ Dir immer diese Person vor. Was wird sie als Nächstes fragen? Was könnte für sie zu schwer zu verstehen sein? Wo solltest Du genauer erklären? Welche Beispiele oder Metaphern könntest Du aus dem ganz normalen Leben nutzen, um das Thema zu veranschaulichen?

 

Tonaufnahme beenden und nacharbeiten

Wenn Du mit Deinen Ausführungen fertig bist, schaltest Du die Tonaufnahme ab. Es geht jetzt darum, die Wörter, die das Programm nicht genau verstanden hat, korrekt zu schreiben und die Zeichensetzung wie Kommas und Punkte nachzuholen.

 

 

Schau‘ Dir danach Deinen Text an und versuche zu strukturieren. Wenn eine Textpassage eine Antwort auf eine W-Frage sein könnte, dann kannst Du die W-Frage als Zwischenüberschrift nehmen. Aus SEO-Sicht ist das ideal.

Das W-Fragen-Tool von Seobility

Im Onlinemarketing nutzen wir die W-Fragen, die auf Google am häufigsten gesucht werden. Wir finden das über zwei Möglichkeiten heraus.

 

Möglichkeit 1

 

Angenommen Dein Schwerpunkt-Gebiet, zu dem Du etwas erklärt hast, ist „Migräne“. Dann gib diesen Suchbegriff bei Google ein und schau‘, welche Fragen die größte Suchmaschine dazu beantwortet:

Möglichkeit 2

 

Weitere Inspiration darüber, welche W-Fragen Deine Zielgruppe interessieren könnte, findest Du mit Hilfe des W-Fragen-Tools. Gib‘ Dein Keyword ein – in diesem Beispiel „Migräne“ – und Du erhältst die häufigsten W-Fragen, die auf Google zu diesem Thema gestellt werden.

Die Nutzung des W-Fragen-Tools von Seobility ist kostenlos. Hier ist der Link: https://www.w-fragen-tool.com/

Rechtschreibung und Kommasetzung beim Texten

Wie gehts Dir mit der Rechtschreibung und den Regeln für die Zeichensetzung? Fällt Dir das leicht oder bist Du Dir oft nicht sicher, wie man ein Wort jetzt schreibt und ob an einer gewissen Stelle jetzt ein Komma kommt oder besser nicht?

 

Ich möchte Dich ermutigen, ehrlich mit Dir zu sein und ggf. jemanden Korrektur lesen zu lassen, dem dieses Thema leicht fällt. Allerdings sollte es jemand sein, der wirklich nur darauf schaut und jetzt nicht anfängt, Deinen ganzen Text umzuschreiben: Denn Dein Text ist der Ausdruck Deiner Persönlichkeit. Du willst die Zielgruppe ansprechen, die am besten zu Dir passt. Und diese Zielgruppe wird die Art, wie Du schreibst und an die Themen herangehst wahrscheinlich gut nachvollziehen können. Es sei denn, Deutsch ist nicht Deine Muttersprache und die Formulierungen sind nicht so eindeutig. Dann empfiehlt es sich einen feinfühligen Menschen zu suchen, der lektorieren kann.

Lass Deinen Text 1 Tag ruhen

Wenn wir in unserem Element sind und viel über ein Thema erzählen, passiert es, dass wir gewisse Wörter mehrmals kurz hintereinander benutzen. Das ist völlig normal und passiert jedem Profi. Deswegen nutzen die Profis folgende Tipps:

 

  1. Text einen Tag liegen lassen und am nächsten Morgen, wenn man frisch und munter ist, nochmal aufmerksam lesen. Du kannst den Text auch zwei bis drei Tage liegen lassen und in der Zwischenzeit etwas völlig Anderes machen, wenn Du noch mehr Abstand brauchst.
  2. Den Text LAUT lesen. Besonders wenn Du es Dir zeitlich nicht erlauben kannst, Abstand zu gewinnen, ist das laut lesen das Mittel der Wahl.

 

Und zu guter Letzt: Lass Dich nicht verrückt machen. Was an einem Text überzeugt, ist das Anliegen des/der Verfasser*in. Ob es dann mal eine Wortwiederholung zu viel gibt oder nicht. Es muss nicht perfekt sein, doch aussagefähig. Ergänze den Text auch mit Quellen. Doch mehr dazu, wenn es um Blog Artikel geht.

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

 

Herzliche Grüße aus Lindau am Bodensee

Dagmar Heib

Erfahre mehr über Texten für Webseite, Newsletter und Social Media:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Gratis Erstgespräch vereinbaren

Vereinbare jetzt Dein Gratis-Erstgespräch über 15 Minuten. Termine sind möglich:

  • dienstags und mittwochs
  • um 10 Uhr oder 15 Uhr

Bitte nenne mir drei Terminvorschläge zur Auswahl in der Nachricht. Ich melde mich per E-Mail und freue mich auf das Gespräch.

 

 

Ja, ich möchte mich unverbindlich und gratis für 15 Minuten beraten lassen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.