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Grafische Basics für Webseite, Social Media, Webinare …

grafische basics griffbereit haben

Wenn Aktualisierungen an der Webseite nötig sind oder neue Posts geplant werden, ist man häufig ein bisschen unter Dampf. Die meisten haben nicht die Muße dafür. Meistens muss es schnell gehen. Ideal ist, wenn Sie mit einer Agentur zusammen arbeiten. Und wenn es ein Corporate Design (CD) gibt, deren Vorgaben in einem sogenannten Corporate Design Handbuch festgehalten wurden.

Was steht in einem Corporate Design Handbuch?

Das Handbuch - auch Corporate Design Manual - genannt, zeigt verschiedene Einsatzmöglichkeiten Ihres Logos. Ihre Hausfarbe bzw. Firmenfarbe ist genau definiert. Den Code brauchen Sie zum Beispiel, wenn Sie in Newslettern den Button in Ihrer Firmenfarbe anbringen wollen. Oder wenn Schriften genau Ihrer Firmenfarbe entsprechen sollen.

 

Darüber hinaus listet das CD Manual die Schriften (Fonts) auf, die sich für Ihr Logo und verschiedene Anwendungszwecke eignen. Warum das wichtig ist? Es gibt Schriften unterschiedlicher Style, die gut miteinander harmonieren. Ein Profi-Grafikdesigner erkennt es sofort. Doch auch grafische Laien spüren, wenn Schriften miteinander harmonieren oder es irgendwie selbstgebastelt aussieht.

 

Besonders wenn Sie mit verschiedenen Marketingdienstleistern zusammenarbeiten, sollten Sie ein Corporate Design Handbuch haben, damit das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens - das Corporate Design - immer gleichbleibend ist. Von der Visitenkarte bis zur LKW-Vollverklebung sollte alles eine Sprache sprechen.

 

 

Was brauchen Sie für eine Website?

Eine Webseite zu bauen, ist heutzutage kein Hexenwerk mehr. Manche Freiberufler, Therapeuten oder mittelständische Unternehmen machen das selbst. Dafür nutzen sie Content Management Systeme wie Jimdo, WordPress, Joomla und viele andere. Bevor Sie loslegen, sollten Sie jedoch Folgendes parat haben:

 

  1. Ein sympathisches Porträtfoto
  2. Ihr Logo als Bild
  3. Ihre Hausfarbe mit dem Farbcode
  4. Evtl. ein Hintergrundmotiv, das als festes Stil-Element Ihres Corporate Designs immer wieder vorkommt 
  5. Zugang zu einem günstigen Fotoarchiv, z. B. Adobe Photostock

Um ein schönes Foto von sich einsetzen zu können, können Sie natürlich zu einem Profi-Fotografen gehen. Wer aufs Budget achten muss, kann das jedoch auf später verschieben und es mit Handyfotos probieren. Viele Handys haben so gute Kameras integriert, dass diese von der Qualität auf alle Fälle ausreichen. Am Computer können Sie es leicht selbst bearbeiten und zum Beispiel die Umrandung "abschneiden". Fotos per Handy macht auch bei jenen Menschen Sinn, die sich nicht so gerne fotografieren lassen - und wenn dann lieber in gewohnter Umgebung.

 

  • Bei der Aufnahme sollten Sie auf indirektes Licht achten. Das wirkt harmonischer. Übers Internet können Sie sich günstig ein sogenanntes Ringlicht bestellen, dass die Handy-Fotos nochmal verbessert.
  • Für das Porträtfoto empfiehlt sich vom Outfit her Kleidung, die zu allen Jahreszeiten passend wäre. Bunte Muster bei den Oberteilen würde ich vermeiden. Es sei denn, es ist Ihr Markenzeichen, stark gemusterte Oberteile zu tragen.
  • Ein ruhiger, am besten einfarbiger Hintergrund bietet sich an. Ein Foto von Ihnen im beruflichen Umfeld kann allerdings auch seinen Charme haben.

 

Zu große Bilder verlängern Ladezeiten

Bitte beachten Sie bei der Website, dass Sie nicht zu große Bilder hochladen. Die Ladezeit wird sonst unnötig verlängert. Das tut dem Google Ranking Ihrer Webseite nicht gut. Ausreichend sind 1920 px 1080 px. Ihr Grafiker wird Ihnen sicher weiterhelfen können.

Was brauchen Sie für Social Media?

Zu den Social Media-Kanälen gehören: Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat, TikTok sowie YouTube und die beruflichen Netzwerke wie XING und Linkedin.

 

Social Media lebt von Bildern - statischen wie Fotos sowie bewegten Bildern wie Videos. Grafiken bieten sich allerdings auch an.

 

Videos

Videos erhöhen auf allen Kanälen die Reichweite. Deswegen lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie Sie als Freiberuflicher, Therapeut oder Unternehmer Videos produzieren könnten. Diese müssen nicht lang oder aufwändig sein. Bei Facebook gilt sogar eine "Slideshow" als Video und erreicht mehr Menschen, als wenn Sie nur ein Foto posten.

 

Fotos

Sie kommen bei Social Media prima mit Handyfotos zurecht, die Sie durch die Apps der Social Media-Kanäle oft auch noch bearbeiten können. Im beruflichen Kontext empfehlen sich allerdings keine zu verspielten Varianten.

 

Super wäre, wenn Sie sich in verschiedenen Arbeitssituationen ablichten lassen würden. Die typischen Selfies im unternehmerischen Kontext sind nicht so prickelnd. Es ist ja kein Problem, jemandem Ihr Handy in die Hand zu drücken und ihn zu bitten, den Moment festzuhalten. Das gehört heutzutage zum Miteinander.

 

Unterschätzen Sie bitte nicht den Unterschied, ob Sie etwas aus Ihrem Betrieb fotografieren im Gegensatz zu den Fotos, auf denen Sie selbst zu sehen sind - oder Ihr Team. Alle Fotos, auf denen Sie oder Ihr Team zu sehen sind, werden deutlich mehr Likes bekommen!

 

Titelbilder - verschiedene Größen

Bei den verschiedenen Social Media-Kanälen ist es etwas tricky, dass Sie für die verschiedenen Formate unterschiedlich große Titelbilder benötigen. Es ist hilfreich, wenn Ihnen ein Profi-Grafiker zur Seite steht. Er muss von Ihnen wissen, wofür genau Sie das Titelbild brauchen, denn das Titelbild für Facebook passt nicht bei Linkedin. Und wenn Sie bei Facebook eine Gruppe einrichten, dann brauchen Sie nochmal ein anderes Format.

 

Videos in Quer- oder Hochformat?

Wenn Sie Ihre Handy Videos sowohl bei Instagram (IGTV) als auch bei Facebook posten wollen, empfiehlt sich das Hochformat. Sie können bei IGTV kein Querformat verwenden. Die meisten Videos bei Facebook sind im Querformat. Hochformat ist jedoch auch möglich.

Was brauchen Sie für Newsletter und E-Mail-Automation?

Bei Newslettern gehört zu den Basics:

 

  • Ihr Porträtfoto
  • Ihr Logo
  • Der Farbcode Ihrer Hausfarbe
  • Der Link zu Ihrer Webseite
  • Der Link zu Ihrem bevorzugten Social Media Profil

Auch hier macht es Sinn, verschiedene Fotos von sich zur Auswahl zu haben. Aktuell stehen uns sonnige Sommertage noch bevor. Die meisten von uns haben schon jetzt eine schöne Hautfarbe. Nutzen Sie die Zeit und legen Sie sich einen kleinen Vorrat an verschiedenen Motiven zu. Dann haben Sie den Rest des Jahres mehr Ruhe.

 

Was brauchen Sie für Webinare?

Neben einer guten Software (z. B. GetResponse), mit der Sie sich vorher vertraut gemacht haben, sollten Sie vor einem Webinar ein paar Dinge vorbereiten:

 

Für den Moment, wo Sie noch nicht live sind, wäre es gut, wenn die eintreffenden Teilnehmer schon mal Ihr Foto sehen.

 

Bei der Power Point Präsentation (oder einen Alternativanbieter wie Cleverside etc.)

  • Logo auf jeder Seite (oder Sie lassen sich von Ihrem Grafiker eine Präsentation komplett durchstylen)
  • nicht zu viel Text auf einer Seite
  • bringen Sie Fotos
  • falls erforderlich: Videoclips vorproduzieren, die Sie einspielen wollen
  • falls Sie zu YouTube schalten wollen, während des Webinars: den Link parat haben

Tipp:

Gehen Sie im Geiste den Ablauf Ihres Webinars durch. Planen Sie nicht zu viel Zeit ein, doch auch nicht zu wenig. Angenommen, Sie sprechen pro Folie 2 Minuten, dann können Sie sich die Laufzeit des Webinars hochrechnen.

Haben Sie Fragen?

Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung!

 

Dagmar Heib

Online Marketing Managerin (IHK)

Telefon 0 83 82 / 504 32 05

E-Mail: kontakt@dagmar-heib-seo-health.de

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